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Autorenspeeddating mit Daniela-Charlott Maier

1996 erfüllte sich Daniela-Charlott Maier ihren lang gehegten Traum von einem Leben am Meer und sammelte in den folgenden fünfzehn Jahren Auslandserfahrung als Animateurin in Hotel- und Clubanlagen zwischen Griechenland, Spanien und der Türkei.Als gelernte Grafik-Designerin begann sie in dieser Zeit eine Unmenge von Kostümen, Dekorationsstücken und Bühnenbildern zu entwerfen und zu fertigen.

YinYang_400x518Während eines Ibiza-Aufenthaltes 2006 entdeckte sie die Freude an der Schriftstellerei.So entstand ihr Erstlingswerk »Yin und Yang – Freunde fürs Leben«. 2008 – auf der griechischen Insel Kos – illustrierte sie das Kinderbuch einer Autorenkollegin. 2012 kehrte Daniela-Charlott Maier in ihre Heimatstadt Karlsruhe zurück. Wir sind gespannt, was Sie beim Autorenspeed-Dating des Bücherbüffets erzählen wird.

Autorenspeeddating – hart aber gerecht

Jugendliche_4cm_bearbeitet-1Das vom Bücherbüffet organisierte Kinder- und Jugenbuch-Speeddating gehört zum Programm der Literaturtage Karlsruhe 2014. In kurzen 7-Minuten-Lesungen gilt es, die Herzen der Anwesenden zu erobern. Die Veranstaltung wird moderiert von Marion Lichti und findet im A&S Bücherland statt, nach Meinung vieler Buchliebhaber Karlsruhes gefährlichster Laden. In einem ehemaligen Lebensmitteldiscounter stapeln sich 40.000 gebrauchte Bücher bis unter die Decke. Die meisten kosten nur zwischen ein und vier Euro.

Kinder sind zum Autorenspeeddating ausdrücklich eingeladen. Für die ganz Kleinen wird es eine Mal- und Bastelecke geben. Im Eintrittspreis ist ein kleines Frühstück enthalten und in der Pause gibt es Livemusik.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Preis: 8,50 Euro (ermäßigt 5 Euro, Kinder bis 11 Jahre frei)

Ort: A&S Bücherland, Rintheimer Straße 19, 76133 Karlsruhe

Einlass ab 10.30 Uhr

 

 

 

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Das war der Diary Slam

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Deadline: Stipendium für Literatur

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Jury beim Sichten der Bewerbungsunterlagen. Foto: Kunststiftung

Bis 11. Oktober 2014  können sich Schriftstellerinnen oder Schriftsteller für ein Stipendium von bis zu 10.000 Euro bei der Kunststiftung Baden-Württemberg bewerben. (Es gilt der Poststempel). Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass die Schriftsteller in Baden-Württemberg geboren sind oder leben und bis zu 35 Jahre alt sind.

Die Kunststiftung fördert weiterhin Künstlerinnen und Künstler in folgenden Sparten: Bildende Kunst, Musik (Jazz, Klassik, Komposition, Neue Musikformen) und Kunstkritik. In den letzten 35 Jahren hat sich die Kunststiftung zu einer der wichtigsten Institution der Förderung zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler in Baden-Württemberg entwickelt. Mit der Vergabe der Stipendien konnten seit der Gründung an die 900 junge Stipendiaten aus den Sparten Bildende Kunst, Musik und Literatur finanziell unterstützt sowie durch die Organisation von Ausstellungen, Konzerten und Lesungen einem breiten Publikum bekannt gemacht werden.

Weitere Informationen zu den Förderrichtlinien sowie die Bewerbungsunterlagen findet man auf der Webseite der Kunststiftung: www.kunststiftung.de.

Die Bewerbungsunterlagen können hier heruntergeladen werden: http://www.kunststiftung.de/aktuelle-ausschreibungen.html

Für Fragen steht Frau Madeleine Frey telefonisch unter 0711-236 76 71 oder per E-Mail unter ausschreibung@kunststiftung.de zur Verfügung.

 

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Leitfaden Freies Lektorat

Neu überarbeitet: Der Leitfaden Freies Lektorat (Foto: Felix Wolf)

Neu überarbeitet: Der Leitfaden Freies Lektorat (Foto: Felix Wolf)

Komplett überarbeitet, erweitert und im neuen Design präsentiert sie sich, die 10. Ausgabe des Leitfaden Freies Lektorat. Auf 248 Seiten hält das Standardwerk umfassende Informationen über Berufsfelder, Fortbildung und Freiberuflichkeit bereit. Von der Akquise bis zum Zahlungseingang wirft der Leitfaden einen Rundumblick auf die Anforderungen der Freiberuflichkeit, beleuchtet den Wandel in der Buchbranche und zeigt neue Wege und Arbeitsfelder auf.

Fast 70 Autorinnen und Autoren geben zum Teil auch mit Erfahrungsberichten und Praxistipps ihr Expertenwissen weiter. Die meisten von ihnen sind Mitglieder im Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL). Der VFLL steht seit dem Jahr 2000 für Qualität und Fortbildung rund um den redigierten Text. Er vereint über 700 Mitglieder unter seinem Dach.

Der reguläre Preis des Leitfadens beträgt 39,90 Euro. Er ist über den Buchhandel erhältlich, die ISBN-Nr. lautet 978-3-9808876-3-2. VFLL-Mitglieder erhalten die Publikation zum halben Preis von 19,90 Euro über die Webseite des Verbands.

(jk)

 

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Tagebücher – eine unvollständige Liste

Chiave e catenaccioBeim Diary Slam lesen mutige Menschen aus ihren privaten Tagebüchern vor. Wer nicht selber schreibt oder heimlich fremde Tagebücher lesen möchte, kann es ja mal mit folgenden Publikationen versuchen:

Angelika Overath, Alle Farben des Schnees, Senter Tagebuch

Christoph Peters, Einschreiben Aufzeichnen

Das Tagebuch der Anne Frank

Das total gefälschte Geheim-Tagebuch vom Mann von Frau Merkel

Gregs Tagebuch

Karim El-Gawhari, Tagebuch des arabischen Frühlings

Kurt Cobain, Tagebücher

Peter Sloterdijk, Zeilen und Tage, Notizen

Samuel Pepys, Die geheimen Tagebücher

Walter Kempowski, Das Echolot, ein kollektives Tagebuch 1993-2005

Wolfgang Herndorf, Arbeit und Struktur

Ja ja, es gibt natürlich noch jede Menge weiterer Tagebücher. Thomas Man, ok. Anais Nin, die werden inzwischen  nicht mehr aufgelegt. Max Frisch, Uwe Johnson. Valery Trieweiler – Alles was ich schreibe ist wahr. Äh, nein, lieber nicht. Deshalb meine Frage an unsere Blogbesucherinnen und -besucher: welches Tagebuch, egal ob gedruckt oder als Blog, fehlt noch in dieser Liste? Bitte gebt Eure Empfehlungen über die Kommentarfunktion. Danke!

Und nicht vergessen: am Samstag, den 27. September 2014 um 19.30 Uhr findet in Karlsruhe der 2. Diary Slam statt. Dafür sucht das Bücherbüffet noch Vorleserinnen und Vorleser. Beim Diary Slam beliebt sind vor allem Tagebücher aus der Schulzeit, Reisetagebücher oder Lehrlingsberichte. Also, raus damit aus den Schubladen, rein ins Rampenlicht! Anmeldung bitte hier: jutta.kaethler@buecherbueffet.de.

(jk), (Foto: fotolia)

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Herbstvorschau 2014

 

Unscharfes Beweisfoto: das Bücherbüffet-Team lebt. Von links nach rechts: Christine Kern, Marion Hofmann, Martina Leiber, Jutta Käthler, Sonia Lauinger.

Unscharfes Beweisfoto: das Bücherbüffet-Team lebt. Von links nach rechts: Christine Kern, Marion Hofmann, Martina Leiber, Jutta Käthler, Sonia Lauinger.

Was macht eigentlich das Bücherbüffet? Hier eine kleine Vorschau: Demnächst könnt Ihr uns zum e.V. gratulieren, denn im Moment arbeiten wir hauptsächlich an einer Vereinssatzung für das Bücherbüffet. Dazu begrüßen wir im Team Herausgeberin Marion Hofmann, die ihr Knowhow in Sachen Vereinsgründung einbringt.

Aus diesem Grund wird das Bücherbüffet 2014 keine viertägige Messe in der Fleischmarkthalle durchführen. Durch verschiedene Kooperationen werden jedoch nach den Sommerferien einzelne Projekte umgesetzt.

  • So zum Beispiel der 2. Karlsruher Diary Slam am Samstag, dem 27.9. im Karlsruher Jubez. Moderator wird wieder Jannis Plastargias aus Frankfurt sein. Holt Eure Tagebücher raus und schwelgt gemeinsam mit dem Publikum in herzzerreißenden Liebesgeschichten und peinlichen Schulanekdoten! Interessierte können sich bei jutta.kaethler@buecherbueffet.de melden. Auch spontane Vorleser sind herzlich willkommen.
  • Während der Karlsruher Literaturtage wird das Bücherbüffet Kinderbuch-Autoren-Speeddating stattfinden. Wir laden 8-10 Autorinnen und Autoren am Sonntag, dem 5.10. um 11 Uhr ins A&S Bücherland ein. Moderiert von Marion Lichti werden sie versuchen in kurzen 5-Minuten-Lesungen die Herzen des Publikums zu erobern. Kinder sind ausdrücklich eingeladen. Es wird einen Basteltisch geben. Musik und Brezeln dürfen natürlich auch nicht fehlen.
  • Das Bücherbüffet beteiligt sich 2014 an der Karlsruher Bücherschau (13.11. – 5.12.2014). Kleinverlage, Autorinnen und Autoren können mit bis zu 12 Titeln teilnehmen. Bewerbungsschluss war der 05.05.2014. Wer dazu noch Informationen möchte, meldet sich bitte bei Sonia.Lauinger@buecherbueffet.de.

Natürlich arbeiten wir auch weiterhin an besseren Gruppenfotos von uns.

(jk)

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Wirk- und Werkbuch

Geh mit Lissy von Karl Hubbuch ins Café oder back dir einen Immendorf! Das Wirk-und Werkbuch der Städtischen Galerie Karlsruhe: ein Kunstkatalog zum Mitmachen.

titel_1200Werke aus drei Jahrhunderten von 15 großen Künstlerinnen und Künstlern wie Rosemarie Trockel, Georg Baselitz oder Anna und Bernhard Blume kommen aus dem Museum direkt nach Hause. Ob Foto, Nagelbild, Ölgemälde oder Skulptur, die Kunst wird kindgerecht beschrieben und in ihrem geschichtlichen Zusammenhang vorgestellt. (“Mama, stimmt das: Frauen durften früher nicht alleine ins Café?”)

IMG_1200Die Bastelanleitungen zu den einzelnen Werk sind selbsterklärend illustriert. Sie eröffnen ganz praktisch die Welt der Kunst. Jedes Kapitel enthält passende Tipps wie man zum Beispiel “verkehrt herum malen” kann oder wie man Blumenvasen auf Fotos zum Fliegen bringt. Die Devise lautet: Keine Angst vorm Material! Backen, Hämmern, Schneiden, Kleben – der Name Wirk- und Werkbuch verspricht nicht zu viel. (“Ich glaube, ich mach Lissy jetzt noch einen Hosenanzug!”)

Das Wirk- und Werkbuch ist erhältlich an der Museums­­kasse der Städtischen Galerie Karlsruhe und über den öffent­­li­chen Buchhan­del.

Der Katalog umfasst 70 Seiten

Alter­s­emp­­feh­­lung: 5 bis 12 Jahre (+)

Verkaufs­­preis: 12,90 €

ISBN-978-3-923344-80-2

(jk)

 

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200 Jahre lang war der Karlsruher G. Braun Buchverlag in Karlsruhe eine Institution. Jetzt hat ihn Der Kleine Buch Verlag übernommen. Die Verlegerin Sonia Lauinger antwortet auf die wichtigsten Fragen.

Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Übernahme des G. Braun Buchverlags. Wie kam es dazu, dass der Kleine Buch Verlag, der ja noch recht jung ist, einen Traditionsverlag übernehmen kann?

Sonia_sw_1200Sonia Lauinger: Wir haben uns mit Der Kleine Buch Verlag in den letzten Jahren eine solide Basis geschaffen. Dann kamen wir mit dem G. Braun Verlag ins Gespräch. Und ich finde, dass die Verlagsprofile gut zusammen passen, weil beide Verlage ihre Wurzeln in Karlsruhe und gemeinsame Sparten wie Belletristik und Krimi haben. Regionale Themen liegen nach wie vor im Trend und manche erweitern nun das Angebot von Der Kleine Buch Verlag.

Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, denn das ist ein großer Schritt, den ich mir vor fünf Jahren noch nicht zugetraut hätte, der aber jetzt passt.

Was passiert mit dem Verlagsnamen G. Braun Buchverlag?

Sonia Lauinger: Aus G. Braun Buchverlag wird Der Kleine Buch Verlag. Die Marke G. Braun wird in Zukunft ohne den Buchverlagsbereich weiter geführt. Es stand nie zur Diskussion, dass ich den G. Braun Verlag beziehungsweise den Namen übernehme. Mein Interesse galt von Anfang an den Autorinnen und Autoren sowie dem umfangreichen Sortiment.

Im bisherigen G. Braun Buchverlag waren Krimis, Regionalia, Sachbücher sowie Bildbände zu Landschaft, Kultur und Geschichte der Region zu finden. Welche Pläne haben Sie für das übernommene Sortiment?

Sonia Lauinger: Da sind großartige Titel und Autoren dabei, die wir natürlich pflegen werden. In einigen Bereichen werden wir behutsame Erneuerungen anstoßen. Ich sehe gute Chancen, auch jüngere Zielgruppen für Themen zu interessieren, die man ihnen erstmal nicht zutraut.

Aber hauptsächlich ist es unser Ziel, weiterhin gute Literatur zu veröffentlichen. Nehmen Sie als Beispiel die Reihe „Kleine Geschichten“. Darin werden Orte und ihre Geschichte in ganz Baden und Württemberg vorstellt – und zwar auf eine Art und Weise, die wirklich unterhaltsam ist. Es ist mir ein großes Anliegen neben der Belletristik und den Krimis die Sparte der Reiseführer auf hohem Niveau weiterzuführen. Themen wie „Ausflüge mit Kindern“ oder „Wandern im Elsass“ sind meiner Meinung nach immer gefragt.

Auch das Werk des in Baden bekannten Mundartdichters Harald Hurst wurde bis jetzt bei G. Braun verlegt. Bleibt das so?

Harald Hurst ist eine charismatische Figur mit einem beeindruckenden Werk. Natürlich gehören alle lieferbaren Titel zum neuen Sortiment dazu. Was die Zukunft bringt? Wir sind zuversichtlich, dass sich für alle die beste Lösung findet.

Wie haben die Autorinnen und Autoren reagiert?

Sonia Lauinger: Die meisten sehen den kommenden Entwicklungen gelassen bis gespannt entgegen. Viele freuen sich, dass frischer Wind in den Verlag kommt. In persönlichen Gesprächen wurde ich durchaus freundlich begrüßt und habe Zuspruch erhalten.

Bei einer Verlagsübernahme geht es nicht nur um Publikationen und Titel, sondern auch um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie groß ist Ihr Team nun?

Sonia Lauinger: Wir haben insgesamt fünf Mitarbeiterinnen und einen Mitarbeiter. Im Moment ist noch alles am Anfang und für alle eine Umstellung. Aber wenn so eine weit reichende Entscheidung mal getroffen ist, hilft es allen Beteiligten, nach vorne zu schauen. Doch, man kann sagen: das Team ist höchst motiviert. Es herrscht eine sehr positive Stimmung.

Welche weiteren konkreten Veränderungen stehen an, damit aus G. Braun Buchverlag jetzt Der Kleine Buch Verlag werden kann?

Sofa_sw_1200pixSonia Lauinger: Vom neuen Briefpapier bis hin zur Überarbeitung der Webseite – Gründer sein macht viel Arbeit, aber auch viel Spaß. Wir werden uns in den Räumlichkeiten von Der Kleine Buch Verlag neu einrichten. Genügend Sofas für gemeinsame Besprechungen haben wir jedenfalls schon.

Welche Schätze sind im aktuellen Verlagsprogramm noch zu entdecken?

Sonia Lauinger: Die Emma, das Badische Kochbuch ist der Klassiker im Sortiment. (Hier auf dem Bücherbüffetblog gibt es eine Buchvorstellung dazu.) Ich freue mich aber auch auf ganz neue Projekte wie den Bildband „300x Karlsruhe“ zum Stadtjubiläum 2015 mit Interviews und Porträts von 300 Karlsruher Persönlichkeiten.

Wie sehen Sie die Entwicklung in der Verlagsbranche allgemein? Welche Pläne haben Sie für den Verlag?

Sonia Lauinger: Seit Jahren wird über das Ende der Buchbranche diskutiert. Ich werde einfach weiterhin meine Arbeit machen, damit der Verlag gedeiht und schöne Geschichten und interessante Bücher entstehen.

Zum Schluss bitte noch einen Ausblick auf Ihre nächsten Aktivitäten, dürfen wir weitere Überraschungen von Ihnen erwarten?

Sonia Lauinger: (Sie lacht). Vielleicht kaufe ich mir zu Weihnachten noch den Hanser und den Rowohlt Verlag.

Vielen Dank für das Gespräch.

(Die Fragen stellte Jutta Käthler)